Kunden­zu­frie­denheit im Keller: Neue Studie von elaboratum warnt klassische Banken vor schwin­dender Relevanz

Die Digital­be­ratung elaboratum veröf­fent­licht mit „Cross-Channel-Banking 2015 – 2025“ eine umfas­sende Studie zur Entwicklung des Banken­markts und des Kunden­ver­haltens in den vergan­genen zehn Jahren. Die Ergeb­nisse zeigen: Direkt­banken konnten im Umfeld der Digita­li­sierung deutlich an Bedeutung gewinnen, während klassische Banken an Bindungs­kraft verlieren. Der Ausbau digitaler Kontakt­punkte allein reicht jedoch nicht, um relevant zu bleiben. Kund*innen sind heute flexibler, infor­mierter und wechseln situativ zwischen digitalen und persön­lichen Kanälen und erwarten ein nahtloses Cross-Channel-Erlebnis.

Die Studie, die auf einer reprä­sen­ta­tiven Erhebung mit über 1.200 Bankkund*innen basiert und an eine Unter­su­chung aus dem Jahr 2015 anknüpft, liefert alarmie­rende Zahlen für klassische Institute. Besonders deutlich: Direkt­banken konnten ihren Anteil an Haupt­konten massiv ausbauen und erreichen beim Net Promoter Score (NPS) Spitzen­werte, während viele Filial­banken ins Hinter­treffen geraten.

Die Analyse macht klar: Reine Digita­li­sierung reicht nicht. Digitale Touch­points sind heute Standard, entscheidend ist jedoch die nahtlose Verzahnung aller Kanäle mitein­ander. Zudem ist  der persön­liche Kontakt zu Berater*innen bei komplexen oder vertrau­ens­re­le­vanten Entschei­dungen für vielen Kund*innen nach wie vor unver­zichtbar. Richtig einge­bettet in eine smarte Cross-Channel-Strategie, kann dies ein strate­gi­scher Vorteil für Kunden­bindung werden.

„Bankkund*innen denken nicht in Kanälen. Sie erwarten nahtlose Erleb­nisse. Wer 2025 als Bank relevant bleiben will, muss mehr bieten als eine gute App. Unsere Studie zeigt, wie Banken ihre Kund*innen dort abholen, wo sie wirklich stehen“, sagt Dr. Astrid Junghans, eine der Autor*innen der Studie.

Die Erhebung identi­fi­ziert zudem vier Kunden­seg­mente, die sich nicht mehr anhand von Alter oder Einkommen unter­scheiden lassen, sondern vor allem durch ihr Kanal­nut­zungs­ver­halten geprägt sind. Besonders auffällig: Fast die Hälfte der Befragten zählt zu den sogenannten Omnichannel-Power-User*innen, die selbst­ver­ständlich zwischen App, Online-Portal und persön­lichem Kontakt wechseln.

Fazit: Kunden­zen­trierung ist heute gleich­be­deutend mit Cross-Channel-Kompetenz. Nur Banken, die digitale und persön­liche Touch­points intel­ligent verbinden, sichern ihre Relevanz in einem zunehmend fragmen­tierten Markt.

Die vollständige Studie „Cross-Channel-Banking 2015 – 2025“ steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.

Bildma­terial 

(Bildnachweis: elaboratum)

Cover der Studie Cross-Channel Banking 2015-2025
Anke Raloff

Anke Raloff
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